Wie ALTA MUSA arbeitet
Jedes veröffentlichte Stück durchläuft dieselben fünf Schritte. Was am Ergebnis prüfbar ist, steht öffentlich; wie die Werkstatt es herstellt, nicht.
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Quellen auswählen und dokumentieren
Aufgenommen wird nur, was über einen offiziellen, offen zugänglichen Weg der Quelle selbst kommt. Zugang, geprüfte Nutzungsbedingungen und Prüfdatum stehen für jede Quelle im Quellenregister – auch für die gesperrten.
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Werk und Digitalisat getrennt bewerten
Ein historisches Werk und sein Scan sind zwei verschiedene Dinge mit zwei verschiedenen Rechtelagen. Beide werden einzeln bewertet, in EU/AT und in den USA. Veröffentlicht wird nur, was in EU/AT auf beiden Achsen besteht.
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Seiten und Bildvorkommen sichten
Jede Seite wird daraufhin angesehen, ob und welche Bilder sie trägt. Die Bilder werden freigestellt und vermessen.
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Werkstücke prüfen und Fassungen kennzeichnen
Von einem Bild kann es mehrere Fassungen geben – das Rasterbild und, wo es trägt, eine Vektorfassung. Jede Fassung wird geprüft und eindeutig beschriftet. Wo eine Eigenheit der Vorlage oder des Digitalisats als Fehler missverstanden werden könnte, trägt das Stück einen Vermerk.
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Herkunft, Vermerke und Zitierangabe veröffentlichen
Zu jedem Stück gehört seine vollständige Kette vom Werk bis zur Fassung, sein wörtlicher Quellenbeleg und eine fertige Zitierangabe – als Seite und maschinenlesbar.
Wo diese Darstellung endet. Welche Werkzeuge, Fassungen, Kennwerte und Arbeitsregeln in der Werkstatt zum Einsatz kommen, veröffentlichen wir nicht. Was sich am Ergebnis messen lässt – Eignung, QA-Klasse, Bildtreue, Herkunft, Rechtelage – steht dagegen vollständig offen und ist in Quellen und Qualitätsstandards erklärt.